Andacht zu Johannes 1,14-18
Ende einer Ära (2.Sonntag nach Epiphanias), Tag 1


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Lesung:

Johannes 1,14-18

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes gibt Zeugnis von ihm und ruft: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich. Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.

 

 

 

Thema:

Jesus revolutioniert das Wissen über Gott

 

Auslegung:

In der Geschichte der Menschheit gab es immer wieder bahnbrechende Neuerungen: Die Erfindung des Rades, des Automobils oder auch des PC. Das alles hat unsere Welt revolutioniert. Es stehen heute zum Beispiel Millionen PCs in Büros und Privathäusern. Dass Sie sich einen Bibeltext am Bildschirm vorlesen lassen können oder eine Andacht auswählen, lesen und drucken lassen, rührt daher.

Auch Jesus Christus brachte der Menschheit bahnbrechend Neues: Er revolutionierte unser Wissen über Gott. Und er revolutionierte unsere Zugangsmöglichkeiten zu Gott. Mit Jesus ist ein neues Zeitalter angebrochen: Das Zeitalter der vollen Offenbarung Gottes. Der Evangelist Johannes unterstreicht das im ersten Kapitel seines Evangeliums: ...wir sahen seine Herrlichkeit, ...des eingeborenen Sohnes vom Vater (von Gott); er, der in des Vaters Schoß ist; von seiner überquellenden Fülle nehmen wir Gnade um Gnade; Gnade und Wahrheit...

Millionen Menschen profitieren von diesem neuen Wissen, und Milliarden könnten davon profitieren. Stattdessen versuchen viele – bildhaft gesprochen – „das Rad neu zu erfinden“. Sie suchen anderswo nach Gott. Sie suchen Wege, die an Jesus vorbeiführen. Dabei tappen sie im Dunkeln und nähren sich von Vermutungen. Trotzdem fragen sie kritisch: Wo bitteschön sieht man etwas von dieser Herrlichkeit und Gnade Gottes, die Johannes rühmt? Johannes würde vermutlich antworten: Sie sind eingeladen, meinen Augenzeugenbericht zu lesen. Lesen Sie mein Evangelium. Lernen Sie Jesus kennen!

 

Gebet:

Herr Jesus, ich bitte dich für meine Nachbarn, Kollegen und Freunde, die in dir (noch) nicht den Weg zu Gott sehen können. Lass sie dich entdecken!

 

Impuls:

Besorgen Sie sich drei Ausgaben des Johannesevangelium. Schenken Sie diese drei Menschen aus Ihrem Bekanntenkreis, die behaupten, man könne von Gott nichts Genaues wissen. Sagen Sie ihnen, dass in diesem Büchlein bahnbrechendes Wissen über Gott enthalten ist. Bieten Sie an, darüber zu reden, nachdem die Bekannten das Evangelium gelesen haben.

 

 

Hintergrundinformationen:

v     Mose gehört in die vorchristliche Zeit der Offenbarungsgeschichte Gottes. Er brachte das Gesetz Gottes, das relativ dunkel und indirekt von Gott Zeugnis gibt. Johannes der Täufer, der in unserem Text erwähnt wird, schließt diese vorchristliche Ära ab.

v     Ebenso wenig, wie man sagen kann: Es gibt viele Wege zur Informationstechnik: Die fernöstliche Schieberechenmaschine, die römische Wasseruhr oder den PC, kann man auch sagen: Es gibt viele Möglichkeiten, Bahnbrechendes über Gott zu erfahren. Vielmehr ist Jesus der beste (und einzige) Weg.

v     Woher weiß ich, dass es wirklich Jesus ist, der uns endgültiges Wissen von Gott bringt ??? Mohammed behauptet dasselbe von sich. Ebenso der Gründer der Mun-Sekte.
Ein Anzeichen ist: Das AT und das NT passen zusammen wie Schlüssel und Schloss. Es sind Hunderte von Einzelweissagungen, die genau auf Jesus zutreffen. Das gibt es so weder bei Mohammed noch bei Mun. Man hat den Eindruck, AT und NT seien von einer Hand durchgestaltet.

 

Autor dieser Andacht: Robert Augustin